Sodbrennen


Ernährungstipps & Patienteninfos & Beratungsmaterialien

Ernährungstipps

Auf diesen Seiten finden Sie die bewährten DEBInet-Ernährungstipps, die wir für Sie in unveränderter Form aus dem alten DEBInet (vor 11/2025) übernommen haben.

Die Ernährungstipps werden ab 12/2025 sukzessive überarbeitet.

Patienteninfos

Ganz neu konzipiert haben wir kurze und prägnante Patienteninfos zur Weitergabe an Betroffene und Interessierte. Der Inhalt kann unten eingesehen werden, zum Ausdruck empfehlen wir das übersichtliche zweiseitige PDF-Format.

Beratungsmaterialien

Dieser Bereich wird nach und nach mit Schulungsunterlagen, LM-Tabellen und anderen Beratungsmaterialien gefüllt, die dann unter den PREMIUM-Anwendern ausgetauscht werden können. Wir freuen uns dabei auf Ihre Anregungen und Ihre Mitwirkung.


Patienteninfos/Ernährungsinfos

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Patienteninfo Sodbrennen (Refluxkrankheit)

Krankheitsbild

Definition

Sodbrennen ist ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein, ausgelöst durch aufsteigende Magensäure.
Refluxkrankheit liegt vor, wenn der Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre belastende Beschwerden und/oder Schleimhautschäden in der Speiseröhre verursacht.

Symptome

Typisches Leitsymptom der Refluxkrankheit ist Sodbrennen, ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein. Häufig treten zusätzlich saures Aufstoßen, Völlegefühl oder Druck im Oberbauch auf. Die Beschwerden zeigen sich oft nach dem Essen, beim Bücken oder im Liegen.

Ursachen

Sodbrennen entsteht, wenn der untere Speiseröhren-Schließmuskel (unterer Ösophagussphinkter) eine verminderte Muskelspannung (Tonus) aufweist oder sich vorübergehend öffnet. Dadurch kann Magensäure in die Speiseröhre aufsteigen und die Schleimhaut reizen. Häufige Auslöser sind Übergewicht, fett- oder zuckerreiche Mahlzeiten, Alkohol, Rauchen, Stress und Schwangerschaft. Auch bestimmte Medikamente können den Rückfluss begünstigen.

Diagnose

Die Diagnose der Refluxkrankheit erfolgt zunächst anhand der typischen Beschwerden. Bestehen die Symptome über längere Zeit oder treten Warnzeichen wie Schluckbeschwerden, Gewichtsverlust, Blut im Stuhl oder anhaltende Schmerzen auf, wird eine Magenspiegelung empfohlen, um die Schleimhaut zu beurteilen. Zudem kann eine Messung des Säurerückflusses (pH-Metrie) oder eine Impedanzmessung durchgeführt werden.

Therapie

Ziel ist es, den Reflux zu vermindern, Sodbrennen zu lindern und die Schleimhaut der Speiseröhre zu schützen. Viele Beschwerden lassen sich bereits durch Anpassungen des Lebensstils deutlich bessern.

  • Abbau von Übergewicht (BMI < 25 kg/m2), um den Druck im Bauchraum und den Rückfluss des Speisebreis besonders im Liegen zu verringern.
  • Verzicht auf Nikotin, Begrenzen des Alkoholkonsum
  • Aufrechtere Schlafposition durch Hochlagerung des Oberkörper (30-40°) bei nächtlichen Beschwerden, z.B. mit zusätzlicher Kopfstütze, um den Rückfluss von Magensäure zu verringern
  • Vermeidung bestimmter Bewegungen, die den Druck im Bauchraum erhöhen (z.B. starke Bauchpresse, Bücken)
  • Entspannung und Stressreduktion können die Symptomwahrnehmung verbessern, ersetzen aber keine medizinische Behandlung
  • Anpassung der Ernährungsgewohnheiten (siehe Ernährungstherapie)

Zudem kann die Einnahme von säurebindenden Medikamenten oder Säurehemmern (Protonenpumpeninhibitoren) unterstützen. Wenn die konservative Behandlung nicht die gewünschte Wirkung zeigt, kann ein operativer Eingriff in Erwägung gezogen werden.

Ernährungstherapie


Basis: ausgewogen und vollwertig

Eine pflanzenbetonte, fett- und zuckerbewusste Ernährung bildet die Basis der Ernährungstherapie bei Refluxkrankheit und kann die Beschwerden deutlich lindern. Welche Lebensmittel Beschwerden auslösen, ist von Person zu Person verschieden. Daher gilt der Grundsatz: Gegessen werden kann, was gut vertragen wird
. Hilfreich sind mehrere kleine Mahlzeiten (4-6 Mahlzeiten/Tag) über den Tag verteilt, das Meiden fett- und zuckerreicher Speisen, das Vermeiden später Mahlzeiten sowie der Verzicht auf Alkohol.


Vermeidung klassischer „Säurelocker“

Es gibt keine spezielle Antireflux-Diät. Wichtig ist, was individuell Beschwerden auslöst. Orientierung geben folgende mögliche Auslöser, die Sie nur meiden müssen, wenn sie Beschwerden verursachen:

  • fettdurchzogene Produkte (z.B. Paniertes und Frittiertes, fette Wurstwaren) und große Portionen
  • sehr zuckerreiche Lebensmittel und Getränke (z.B. Schokolade, Gummibärchen, Softdrinks)
  • säurehaltige Säfte (z.B. Orangen- oder Zitronensaft) und Kaffee
  • stark geröstete Speisen (stark angebratenes oder gegrilltes Fleisch)
  • scharfe Gewürze (z.B. Chili, Meerrettich)

Tipp: Führen Sie für zwei bis drei Wochen ein Beschwerdetagebuch. Nehmen Sie jeweils eine Anpassung vor und beobachten Sie die Wirkung. Behalten Sie nur das bei, was nachweislich hilft.

Beschaffenheit der Nahrung

Die Zusammensetzung der Mahlzeiten kann Refluxbeschwerden beeinflussen. Viele Betroffene vertragen kleinere, leicht verdauliche Portionen besser als große, sehr fett- oder zuckerreiche Mahlzeiten. Mehr Ballaststoffe können sich günstig auswirken. Als Orientierung eignen sich die DGE-Empfehlungen: täglich etwa 5 Portionen Obst und Gemüse (ca. 600g), Vollkornprodukte bevorzugen und Hülsenfrüchte mindestens 1x/Woche (125 g gegart bzw. 70g getrocknet), sodass insgesamt etwa 30 g Ballaststoffe pro Tag erreicht werden. Entscheidend ist, was individuell gut vertragen wird.

Weitere Maßnahmen / Tipps für den Alltag

  • auf Spätmahlzeiten verzichten: Die letzte größere Mahlzeit 3-4 Stunden vor dem Schlafengehen
  • Fertigprodukte meiden: Sie enthalten häufig ungesunde Fette, Zucker und Zusatzstoffe
  • gründlich kauen, der Magen hat keine Zähne
  • langsam Essen und Ruhepausen gönnen
  • Vermeidung individuell unverträglicher Speisen und Getränke
  • schwer verdauliche Lebensmittel können sich eher ungünstig auswirken (z.B. Zwiebeln, Knoblauch, Paprika, Steinobst, Kohlarten)
  • kohlensäurearme Getränke sind besser verträglich als Getränke mit Kohlensäure
  • fettarme Zubereitungsarten wie Dampfgaren oder Dünsten verwenden

Wo finde ich Unterstützung und weitere Informationen?

Weitere Informationen und professionelle Beratungsangebote

In unserer DEBInet-Rezeptdatenbank finden Sie zahlreiche geeignete Rezepte bei Sodbrennen.
Ausführlichere Informationen zu Krankheitsverlauf und Ernährungstherapie erhalten Sie im Premium- Bereich, bei einer zertifizierten Ernährungsfachkraft oder einem Ernährungsmediziner DAEM/DGEM.

Literatur

  • DEBInet – Deutsches Ernährungsberatungs- & -informationsnetz: Ernährungstipps I Sodbrennen I Refkluxkrankheit
  • Hauner et al. (2019): Leitfaden Ernährungstherapie in Klinik und Praxis (LEKuP). Aktuelle Ernährungsmedizin, 44, 384-419. https://doi.org/10.1055/a-1030-5207
  • Madisch A et al. (2023): S2k-Leilinie Gastroösophageale Refluxkrankheit und eosinophile Ösophagitis der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Zeitschrift für Gastroenterologie, 61 (07), 862-933, https://doi.org/10.1055/a-2060-1069


Ernährungstipps


  • Allgemeine Informationen: Definition, Ursachen, Symptome, Risiken / Komplikationen, Ernährungstherapie
 

Definition

Unter Sodbrennen, auch als "Refluxkrankheit" bezeichnet, versteht man den Rückfluss (Reflux) des sauren Mageninhalts in die Speiseröhre, dessen Leitsymptom das sogenannte Sodbrennen ist. Etwa 7% der deutschen Bevölkerung leiden unter täglichem Sodbrennen.

Ursachen

Grundlegende Ursache des Rückflusses ist die Erschlaffung des unteren Speiseröhren-Schließmuskels, der normalerweise dafür sorgt, dass der Speisebrei nicht mehr zurückfließen kann. Dadurch kommt es zum Kontakt des Speisebreis mit der Schleimhaut der Speiseröhre, was die Beschwerden der Erkrankung auslöst.

Die Erschlaffung des Schließmuskels ist auf eine herabgesetzte Muskelspannung (Muskeltonus) zurückzuführen. Die Faktoren, die diesen Prozess fördern, sind im folgenden kurz dargestellt.

[premium]

Beschaffenheit der Nahrung

Die Zusammensetzung der Nahrung hat einen großen Einfluss auf die Muskelspannung des Speiseröhren-Schließmuskels. Eine fettreiche Mahlzeit reduziert den Muskeltonus um 30%, wahrscheinlich hervorgerufen durch eine vermehrte Freisetzung des Hormons Cholezystokinin. Kohlenhydrate wirken weitgehend neutral, während eiweißreiche Mahlzeiten den Druck um etwa 50% erhöhen.

Besonders kalte Speisen und Getränke verlangsamen den Rücktransport von bereits in die Speiseröhre übergetretenen Mageninhalt in den Magen, wodurch die Symptomatik verstärkt wird.

Übergewicht

Aufgrund der vermehrten Leibesfülle bei Übergewicht erhöht sich der Druck im Bauchraum, wodurch die Druckdifferenz zwischen Speiseröhre und Magen abnimmt. Dies begünstigt den Rückfluss von Speisebrei, besonders im Liegen. 80% der Refluxkranken sind übergewichtig.

Alkohol

Alkohol senkt zum einen die Muskelspannung des Schließmuskels, zum anderen finden sich Störungen in den Bewegungen der Speiseröhre.

Kaffee

Der Einfluss von Kaffee und Koffein auf das Ausmaß des Sodbrennens ist nicht eindeutig geklärt und von individuellen Faktoren abhängig. Wahrscheinlich ist es weniger das Koffein als vielmehr bestimmte Kaffeeinhaltstoffe, die den Muskeltonus herabsetzen.

Sonstige Faktoren

  • Nikotin

  • Stress

  • Schokolade (durch hohen Fett- und Zuckeranteil, Methylxanthine)

  • Schwangerschaft (durch Drucksteigerung im Bauchraum, hormonelle Umstellung)

Symptome

Das Hauptsymptom der Refluxkrankheit ist das Sodbrennen, das sich in einem brennenden Gefühl hinter dem Brustbein äußert. Weitere Beschwerden sind saures Aufstoßen, Oberbauchschmerzen und Völlegefühl nach dem Essen. Besonders stark ausgeprägt ist das Krankheitsbild in horizontaler Lage.

Die Symptomatik wird bei bestehenden Entzündungen durch den Verzehr sogenannter hyperosmolarer Lösungen (z.B. stark zuckerhaltige Getränke wie Limonade) verstärkt. Saure Speisen und Getränke haben hingegen nur einen geringen Einfluss.

Risiken / Komplikationen

Während der Magen gegen Salzsäure und Enzyme geschützt ist, wird die Schleimhaut der Speiseröhre beim wiederholten Kontakt mit dem Mageninhalt angegriffen. Dabei wandelt sich sogenanntes Plattenepithel in weniger widerstandsfähiges Zylinderepithel um. Eine so veränderte Speiseröhre bezeichnet man als Barrettösophagus.

Diese Umwandlung begünstigt die Entstehung von chronischen Blutungen und erhöht das Risiko Speisenröhrenkrebs zu entwickeln um den Faktor 50. Jedes dritte Speiseröhrenkarzinom ist Folge einer Refluxkrankheit und somit durch eine entsprechende Therapie vermeidbar!

Ernährungstherapie

Erhöhung des Muskeltonus

Oberstes Ziel der Behandlung ist die Steigerung des Druckgefälles zwischen Speiseröhre und Magen bzw. die Erhöhung des Muskeltonus des Speiseröhren-Schließmuskels. Um dies zu erreichen, sollten voluminöse und fettreiche Mahlzeiten vermieden werden (v.a. abends). Sinnvoller ist die Aufteilung der Nahrung auf mehrere kleine Mahlzeiten (4-6).

Zur Verminderung des gesteigerten Magendrucks sollte bestehendes Übergewicht abgebaut werden. Diese Maßnahme reicht bei milden Formen häufig aus, um die Symptome zu beseitigen oder zu lindern.

Der Alkohol- und Koffeinkonsum sollte möglichst eingeschränkt werden, wobei die individuelle Verträglichkeit zu berücksichtigen ist. Auf extrem heiße und kalte Speisen und Getränke sowie auf Nikotin sollte möglichst ganz verzichtet werden.

Weitere Maßnahmen

Durch die Verwendung einer Kopfstütze oder eines zweiten Kopfkissens erreicht man eine aufrechtere Schlafposition, was die verstärkten Beschwerden in horizontaler Lage verringern kann.

Maßnahmen zum Stressabbau können ebenfalls helfen das Krankheitsbild zu verbessern. Schließlich sollten alle Bewegung, die den Druck im Magen erhöhen (starke Bauchpresse, Bücken), vermieden werden.

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  • Allgemeine Informationen: Definition, Ursachen, Symptome, Risiken / Komplikationen, Ernährungstherapie
 

Definition

Unter Sodbrennen, auch als „Refluxkrankheit“ bezeichnet, versteht man den Rückfluss (Reflux) des sauren Mageninhalts in die Speiseröhre, dessen Leitsymptom das sogenannte Sodbrennen ist. Etwa 7% der deutschen Bevölkerung leiden unter täglichem Sodbrennen.

Ursachen

Grundlegende Ursache des Rückflusses ist die Erschlaffung des unteren Speiseröhren-Schließmuskels, der normalerweise dafür sorgt, dass der Speisebrei nicht mehr zurückfließen kann. Dadurch kommt es zum Kontakt des Speisebreis mit der Schleimhaut der Speiseröhre, was die Beschwerden der Erkrankung auslöst.

Die Erschlaffung des Schließmuskels ist auf eine herabgesetzte Muskelspannung (Muskeltonus) zurückzuführen. Die Faktoren, die diesen Prozess fördern, sind im folgenden kurz dargestellt.

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Beschaffenheit der Nahrung

Die Zusammensetzung der Nahrung hat einen großen Einfluss auf die Muskelspannung des Speiseröhren-Schließmuskels. Eine fettreiche Mahlzeit reduziert den Muskeltonus um 30%, wahrscheinlich hervorgerufen durch eine vermehrte Freisetzung des Hormons Cholezystokinin. Kohlenhydrate wirken weitgehend neutral, während eiweißreiche Mahlzeiten den Druck um etwa 50% erhöhen.

Besonders kalte Speisen und Getränke verlangsamen den Rücktransport von bereits in die Speiseröhre übergetretenen Mageninhalt in den Magen, wodurch die Symptomatik verstärkt wird.

Übergewicht

Aufgrund der vermehrten Leibesfülle bei Übergewicht erhöht sich der Druck im Bauchraum, wodurch die Druckdifferenz zwischen Speiseröhre und Magen abnimmt. Dies begünstigt den Rückfluss von Speisebrei, besonders im Liegen. 80% der Refluxkranken sind übergewichtig.

Alkohol

Alkohol senkt zum einen die Muskelspannung des Schließmuskels, zum anderen finden sich Störungen in den Bewegungen der Speiseröhre.

Kaffee

Der Einfluss von Kaffee und Koffein auf das Ausmaß des Sodbrennens ist nicht eindeutig geklärt und von individuellen Faktoren abhängig. Wahrscheinlich ist es weniger das Koffein als vielmehr bestimmte Kaffeeinhaltstoffe, die den Muskeltonus herabsetzen.

Sonstige Faktoren

  • Nikotin

  • Stress

  • Schokolade (durch hohen Fett- und Zuckeranteil, Methylxanthine)

  • Schwangerschaft (durch Drucksteigerung im Bauchraum, hormonelle Umstellung)

Symptome

Das Hauptsymptom der Refluxkrankheit ist das Sodbrennen, das sich in einem brennenden Gefühl hinter dem Brustbein äußert. Weitere Beschwerden sind saures Aufstoßen, Oberbauchschmerzen und Völlegefühl nach dem Essen. Besonders stark ausgeprägt ist das Krankheitsbild in horizontaler Lage.

Die Symptomatik wird bei bestehenden Entzündungen durch den Verzehr sogenannter hyperosmolarer Lösungen (z.B. stark zuckerhaltige Getränke wie Limonade) verstärkt. Saure Speisen und Getränke haben hingegen nur einen geringen Einfluss.

Risiken / Komplikationen

Während der Magen gegen Salzsäure und Enzyme geschützt ist, wird die Schleimhaut der Speiseröhre beim wiederholten Kontakt mit dem Mageninhalt angegriffen. Dabei wandelt sich sogenanntes Plattenepithel in weniger widerstandsfähiges Zylinderepithel um. Eine so veränderte Speiseröhre bezeichnet man als Barrettösophagus.

Diese Umwandlung begünstigt die Entstehung von chronischen Blutungen und erhöht das Risiko Speisenröhrenkrebs zu entwickeln um den Faktor 50. Jedes dritte Speiseröhrenkarzinom ist Folge einer Refluxkrankheit und somit durch eine entsprechende Therapie vermeidbar!

Ernährungstherapie

Erhöhung des Muskeltonus

Oberstes Ziel der Behandlung ist die Steigerung des Druckgefälles zwischen Speiseröhre und Magen bzw. die Erhöhung des Muskeltonus des Speiseröhren-Schließmuskels. Um dies zu erreichen, sollten voluminöse und fettreiche Mahlzeiten vermieden werden (v.a. abends). Sinnvoller ist die Aufteilung der Nahrung auf mehrere kleine Mahlzeiten (4-6).

Zur Verminderung des gesteigerten Magendrucks sollte bestehendes Übergewicht abgebaut werden. Diese Maßnahme reicht bei milden Formen häufig aus, um die Symptome zu beseitigen oder zu lindern.

Der Alkohol- und Koffeinkonsum sollte möglichst eingeschränkt werden, wobei die individuelle Verträglichkeit zu berücksichtigen ist. Auf extrem heiße und kalte Speisen und Getränke sowie auf Nikotin sollte möglichst ganz verzichtet werden.

Weitere Maßnahmen

Durch die Verwendung einer Kopfstütze oder eines zweiten Kopfkissens erreicht man eine aufrechtere Schlafposition, was die verstärkten Beschwerden in horizontaler Lage verringern kann.

Maßnahmen zum Stressabbau können ebenfalls helfen das Krankheitsbild zu verbessern. Schließlich sollten alle Bewegung, die den Druck im Magen erhöhen (starke Bauchpresse, Bücken), vermieden werden.

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