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Warenkunde

Kapern – mysteriöse Blütenknospen

Den Kapern-Strauch umwittert seit Jahrtausenden ein Geheimnis, denn er ist extrem robust. Selbst in den unwirtlichsten Gegenden, wo andere Pflanzen schon längst eingegangen wären, gedeiht er. Die Wurzeln des wildrosenähnlichen Strauchs reichen bis zu 40 m in den Boden hinab. Der hohe Säureghalt der Wurzeln zersetzt Kalksandsteingebäude so stark, das diese sogar einstürzen können. [weiter lesen]

Cayennepfeffer – scharf und gesund

Wissenschaftler habe herausgefunden, dass Cayennepfeffer bereits in geringen Mengen den Energieumsatz erhöhen und damit zur Gewichtsreduktion beitragen kann. Cayennepfeffer - der Name legt nahe, dass dieses Gewürz mit Pfeffer verwandt ist. Doch weit gefehlt: Cayennepfeffer wird nicht aus Pfeffergewächsen, sondern vielmehr aus Verwandten der Paprika gewonnen. [weiter lesen]

Radieschen – kalorienarme Sprossknollen

Die Sprossknollen des asiatisch stämmigen Kreuzblütlers wachsen oberirdisch. Da sie sehr nitratreich sind, sollten die saftigen, kalorienarmen Radieschen nur gelegentlich verzehrt werden. Frühjahrssorten stammen meist aus dem Treibhaus und verderben viel schneller als die würzigeren Freilandzüchtungen, die im Sommer auf den Markt kommen. [weiter lesen]

Tomate – goldener Apfel

Ursprünglich war die Tomate kleinfrüchtig und gelbhäutig. Dies trug ihr die Bezeichnung "pomo d'oro" - Goldäpfelchen ein. Neben der rotschaligen Sorte werden heute auch grüne, weiße oder schwarze Tomaten gezüchtet. Kolumbus brachte das Nachtschattengewächs nach Europa. Zunächst zur Zierde angepflanzt, wurden Tomaten mit Beginn des 19. Jahrhunderts in Europa auch als Gemüse genossen. [weiter lesen]

Lauch – mildes Zwiebelgewächs

Die schlauchförmigen Blätter des Lauchs färben sich nach oben hin grün und wachsen zunehmend auseinander. Das Aroma verrät die Verwandtschaft zur Zwiebel, auch wenn dieses beim Porree etwas milder ausfällt. Der römische Kaiser Nero schwor auf einen monatlichen Lauchtag, weil er erwartete, dass dadurch seine Stimme wohltönender werden würde. [weiter lesen]

Mango – beliebte Stimmungsaufhellerin

An den Ufern des Ganges wurden bereits vor 6000 Jahren Mango-Bäume kultiviert. Die nierenförmige Frucht ist nicht umsonst die nach der Banane und der Orange am häufigsten angebaute Tropenfrucht, denn sie weist einen vorzüglichen Ananas-Pfirsich-Geschmack auf. [weiter lesen]

Karotte – süßliche „Gebrannte“

Seit über vier Jahrtausenden sind Karotten Bestandteil der menschlichen Ernährung. "Corota" (lat.) bedeutet: die Gebrannte, denn die ursprüngliche Karotte war feurig-purpurfarben. Neben den heute weit verbreiteten orangefarbenen Sorten gibt es auch weiße, gelbe und tiefrote Möhren. [weiter lesen]

Spinat – grüne Nervennahrung

Die fernöstliche Pflanze kam im 16. Jahrhundert nach Deutschland. Mittlerweile wird die Verwandte von Mangold und roter Beete weltweit angebaut. Junge Blätter schmecken sehr mild und lassen sich zu einem würzigen Salat zubereiten. Ältere Blätter hingegen sind zäh und schmecken meist erdig und bitter. [weiter lesen]

Knoblauch – blutverdünnender Zwiebelverwandter

Bereits die Ägypter stärkten sich mit Knoblauch. Ihren Ursprung hat die saftige Knolle in Zentralasien. Die Zwiebelverwandte enthält Schwefel-Verbindungen, die stark antibiotisch wirken und zudem Krebs vorbeugen können. Knoblauch fördert die Durchblutung und senkt Blutdruck und Cholesterinspiegel... [weiter lesen]

Walnuss – nussiger Gefäßschutz

Römische Legionäre brachten die Walnuss ins alte Germanien, wo ihr heilende und magische Kräfte zugeschrieben wurden. Der Walnuss-Baum ist ein Einzelgänger, denn die extrem Gerbstoff-haltigen Blätter versauern die Erde, was viele andere Pflanzen auf Abstand hält. [weiter lesen]
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