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Warenkunde

Lauch – mildes Zwiebelgewächs

Die schlauchförmigen Blätter des Lauchs färben sich nach oben hin grün und wachsen zunehmend auseinander. Das Aroma verrät die Verwandtschaft zur Zwiebel, auch wenn dieses beim Porree etwas milder ausfällt. Der römische Kaiser Nero schwor auf einen monatlichen Lauchtag, weil er erwartete, dass dadurch seine Stimme wohltönender werden würde. [weiter lesen]

Mango – beliebte Stimmungsaufhellerin

An den Ufern des Ganges wurden bereits vor 6000 Jahren Mango-Bäume kultiviert. Die nierenförmige Frucht ist nicht umsonst die nach der Banane und der Orange am häufigsten angebaute Tropenfrucht, denn sie weist einen vorzüglichen Ananas-Pfirsich-Geschmack auf. [weiter lesen]

Karotte – süßliche „Gebrannte“

Seit über vier Jahrtausenden sind Karotten Bestandteil der menschlichen Ernährung. "Corota" (lat.) bedeutet: die Gebrannte, denn die ursprüngliche Karotte war feurig-purpurfarben. Neben den heute weit verbreiteten orangefarbenen Sorten gibt es auch weiße, gelbe und tiefrote Möhren. [weiter lesen]

Spinat – grüne Nervennahrung

Die fernöstliche Pflanze kam im 16. Jahrhundert nach Deutschland. Mittlerweile wird die Verwandte von Mangold und roter Beete weltweit angebaut. Junge Blätter schmecken sehr mild und lassen sich zu einem würzigen Salat zubereiten. Ältere Blätter hingegen sind zäh und schmecken meist erdig und bitter. [weiter lesen]

Knoblauch – blutverdünnender Zwiebelverwandter

Bereits die Ägypter stärkten sich mit Knoblauch. Ihren Ursprung hat die saftige Knolle in Zentralasien. Die Zwiebelverwandte enthält Schwefel-Verbindungen, die stark antibiotisch wirken und zudem Krebs vorbeugen können. Knoblauch fördert die Durchblutung und senkt Blutdruck und Cholesterinspiegel... [weiter lesen]

Walnuss – nussiger Gefäßschutz

Römische Legionäre brachten die Walnuss ins alte Germanien, wo ihr heilende und magische Kräfte zugeschrieben wurden. Der Walnuss-Baum ist ein Einzelgänger, denn die extrem Gerbstoff-haltigen Blätter versauern die Erde, was viele andere Pflanzen auf Abstand hält. [weiter lesen]

Birne – süß-saftige Kosmopolitin

Die Ursprünge des Rosengewächs reichen nach Anatolien in das Jahr 3000 v. Chr. zurück. Die Griechen kreuzten dann viel später europäische und asiatische Wildformen und mittlerweile wird die süße Frucht auf der ganzen Welt kultiviert. Wenn sich der Fruchtteil sanft vom Zweig abdrehen lässt, sind die Birnen reif zur Ernte. [weiter lesen]

Paprika – ampelfarbene Chiliverwandte

Kolumbus brachte die Chilischote von seinen Seefahrten mit nach Europa. Aus dieser wurde die Gemüsepaprika gezüchtet, die als Zierpflanze anfangs nur die Augen und erst viel später dann auch den Gaumen erfreute. [weiter lesen]

Kiwi – chinesische Stachelbeere

Die chinesische Stachelbeere erhielt wegen der großen Ähnlichkeit mit dem Kiwi-Kiwi, einem schnell laufenden, flugunfähigen Urwaldbewohner Neuseelands mit braunem Gefieder und rund-ovaler Gestalt, den Namen "Kiwi". Reife Kiwis schmecken wie eine Mischung aus Stachelbeere, Erdbeere und Melone. [weiter lesen]

Banane – Energiespenderin der Superlative

Die Banane hält gleich mehrere Weltrekorde: unter den Früchten ist sie die Pflanze mit den größten Blättern und zudem ist sie die weltweit am meisten gehandelte Frucht. Der deutsche Import boomte, nachdem Konrad Adenauer der Banane im Jahre 1957 Zollfreiheit verschaffte. Die Obstbanane macht lediglich ein Fünftel der Bananen-Weltproduktion aus, der Rest besteht aus Gemüsebananen. [weiter lesen]
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