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Warenkunde

Brombeere – fruchtig-herbe Heilpflanze

Der rosenartig blühende Brombeerstrauch trägt zunächst rote Früchte, die sich erst im Anschluss schwarz färben. Die Fruchtböden der Brombeeren sind mit der Vollreife vom Stängel lösbar. Die Beerenfrucht schmeckt süß-herb und würzig-fruchtig. Ein Tee aus Brombeer- und Himbeerblättern schmeckt beinahe wie chinesischer Tee. [weiter lesen]

Gurke – milde Erfrischung

Der römische Kaiser Tiberius baute das Kürbisgewächs in seinen Hofgärten an. Gurken sind meist grünschalig, es gibt aber auch gelb- und weißschalige Sorten. Der erfrischende Geschmack ist  angenehm mild. Schmecken Gurken bitter, haben sie wahrscheinlich zu viel Sonne erwischt oder sind überlagert. [weiter lesen]

Erbse – geadelte Hülsenfrucht

Schon vor sehr langer Zeit haben die Menschen Erbsen gegessen. Wissenschaftler entdeckten bei Heilbronn einen Erbsenfund, dessen Alter sie auf über 9000 Jahre zurückdatieren konnten. Im England des späten Mittelalters galten Erbsen als sehr kostbar. Die Engländer begrenzten den Genuss des schmackhaften Gemüses per Parlamentsbeschluss jahrelang nur auf Adlige. [weiter lesen]

Spargel – edles Liliengewächs

Heilmittel der Chinesen, Götterspeise der Pharaonen, Königsgemüse des deutschen Adels im 16. Jahrhundert: Das Liliengewächs hat seit langem den Status eines Edelgemüses. Um zu erreichen, dass der Spargel früher im Jahr geernetet werden kann, werden die Spargel-Felder oft mit Folien abgedeckt. Dabei kommen unterschieldiche Folien zum Einsatz. [weiter lesen]

Papaya – Melone der Tropen

Die Papaya ist die Frucht eines Feigengewäches, das ein warmes Klima braucht. Die "Melone der Tropen" gelangte mit spanischen Seefahrern aus Südamerika in andere Teile der Welt. Bis zu 8 kg schwer können die Früchte werden -  in Europa werden jedoch meist Papayas mit einem Höchstgewicht von 1 kg gehandelt. [weiter lesen]

Rhabarber – säuerlicher Blattstängel

Rhabarber hat als Heilpflanze Tradition: Die Chinesen gewannen daraus vor Tausenden von Jahren ein Pulver gegen Lustlosigkeit. Später sollte er bei Darmträgheit abhelfen und galt als Mittel gegen Pest. Der Rhabarber ist keine Staude, sondern der Stiel eines für den Menschen giftigen Blattes. Grünstieliger Rhabarber ist zwar ertragreicher als der rotstielige, aber auch säuerlicher. [weiter lesen]

Kapern – mysteriöse Blütenknospen

Den Kapern-Strauch umwittert seit Jahrtausenden ein Geheimnis, denn er ist extrem robust. Selbst in den unwirtlichsten Gegenden, wo andere Pflanzen schon längst eingegangen wären, gedeiht er. Die Wurzeln des wildrosenähnlichen Strauchs reichen bis zu 40 m in den Boden hinab. Der hohe Säureghalt der Wurzeln zersetzt Kalksandsteingebäude so stark, das diese sogar einstürzen können. [weiter lesen]

Cayennepfeffer – scharf und gesund

Wissenschaftler habe herausgefunden, dass Cayennepfeffer bereits in geringen Mengen den Energieumsatz erhöhen und damit zur Gewichtsreduktion beitragen kann. Cayennepfeffer - der Name legt nahe, dass dieses Gewürz mit Pfeffer verwandt ist. Doch weit gefehlt: Cayennepfeffer wird nicht aus Pfeffergewächsen, sondern vielmehr aus Verwandten der Paprika gewonnen. [weiter lesen]

Radieschen – kalorienarme Sprossknollen

Die Sprossknollen des asiatisch stämmigen Kreuzblütlers wachsen oberirdisch. Da sie sehr nitratreich sind, sollten die saftigen, kalorienarmen Radieschen nur gelegentlich verzehrt werden. Frühjahrssorten stammen meist aus dem Treibhaus und verderben viel schneller als die würzigeren Freilandzüchtungen, die im Sommer auf den Markt kommen. [weiter lesen]

Tomate – goldener Apfel

Ursprünglich war die Tomate kleinfrüchtig und gelbhäutig. Dies trug ihr die Bezeichnung "pomo d'oro" - Goldäpfelchen ein. Neben der rotschaligen Sorte werden heute auch grüne, weiße oder schwarze Tomaten gezüchtet. Kolumbus brachte das Nachtschattengewächs nach Europa. Zunächst zur Zierde angepflanzt, wurden Tomaten mit Beginn des 19. Jahrhunderts in Europa auch als Gemüse genossen. [weiter lesen]
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