
Zahlreiche Worte und Redewendungen beinhalten den Baustein „Herz“. Doch wann haben Sie zuletzt explizit an Ihr Herz gedacht? Einen Impuls zum bewussteren Umgang mit der eigenen Gesundheit, insbesondere dem Herz-Kreislauf-System, gibt der diesjährige Weltherztag am 29. September. In ganz Deutschland sind Vorträge, Blutdruck- und Cholesterin-Messaktionen, Kurse zur Ersten Hilfe bei einem Herzinfarkt und geführte Wanderungen „fürs Herz“ geplant. Deutschland ist in seinem Bestreben um mehr Aufklärung nicht allein: Der Herztag geht auf eine Initiative der „World Heart Federation“, einem Zusammenschluss der kardiologischen Fachgesellschaften aus über hundert Ländern, zurück.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die häufigste Todesursache, fast jeder dritte Todesfall (29 Prozent) wird darauf zurückgeführt. In Deutschland erleiden über 250.000 Menschen jährlich einen Herzinfarkt, mehr als 100.000 sterben an einem plötzlichen Herztod. Werden die Symptome rechtzeitig erkannt und richtig gedeutet, ist die Prognose für Patienten mit akuten Herzkrankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall wesentlich besser. Deshalb liegt ein Schwerpunkt des Herztages im Bereich der Früherkennung und des richtigen Handelns.

Darüber hinaus informiert der Herztag über eine herzgesunde Lebensweise, mit der zahlreiche Krankheitsereignisse vermieden werden könnten. Hierzu zählt eine ausgewogene Ernährung reich an Obst und Gemüse, um den Körper ausreichend mit Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen. Auf Rauchen (auch Passivrauchen) sollte verzichtet werden, auch zu viel Alkohol (mehr als ein bis zwei Gläser täglich) ist schädlich. Empfohlen wird ferner, regelmäßig körperlich aktiv zu sein und auf Körpergewicht, Blutdruck und Cholesterinwerte zu achten. Auch Stress kann sich negativ auf die Herzgesundheit auswirken. Eine erste Studie zeigte außerdem, dass Menschen, die häufig lachen, einen niedrigeren Blutdruck haben.
Weitere Informationen zum Weltherztag und zu Aktionen vor Ort finden Sie unter https://www.welt-herz-tag.de/.




