Neue Trends wie urbanes Gärtnern und der Austausch über soziale Netzwerke machen auch vor Gesundheitsprogrammen nicht halt, wie eine neue Aktion der Kampagne „5 am Tag“ belegt.

Wer Obst und Gemüse selbst pflanzt und pflegt, ihnen beim Wachsen und Reifen zusieht, bekommt einen neuen, direkteren Zugang zu diesen Nahrungsmitteln und wird sie gerne und häufig verzehren. So in etwa kann die Idee zusammengefasst werden, die der neuen Initiative „5 am Tag Garten“ zugrunde liegt.
Um den Start in die eigene grüne Oase zu erleichtern wurde eine neue Webseite ins Leben gerufen: www.5amtag-garten.de. Auf ihr finden Hobbygärtner Anleitungen und wichtige Tipps, wie man selbst auf kleinstem Raum Essbares anbauen und ernten kann. Mit Schaufel, Harke und etwas eigenem Elan lassen sich die Tipps in die Praxis umsetzen und schon bald können erste Ernteerfolge den Speiseplan bereichern. Und zum Austausch der ersten Gärtnererfolge und zur gegenseitigen Unterstützung bietet sich die ebenfalls neu gegründete Facebook-Gruppe an.
Doch damit nicht genug. Die Aktion geht sogar noch einen Schritt weiter: Da gemeinsames Gärtnern mehr Spaß macht wurden Angebote speziell für Grundschulen („5 am Tag Beet“) und Unternehmen („5 am Tag-Firmengarten“) entwickelt. Das Grundschulprojekt, das auch dem Ausprobieren und Neuentdecken natürlicher Lebensmittel dient, wurde gemeinsam mit der Lehranstalt für Gartenbau und Floristik e.V. (LAGF) erarbeitet. Auch hier genügt eine kleine Fläche (zwei mal zwei Meter) für erste Gärtnererfahrungen, z. B. zum Anbau von Schnittlauch, Erdbeeren, Kohlrabi, Pflücksalat oder Radieschen. Eine Pflanzanleitung und der Gartenkalender „Mit 5 am Tag durchs Gartenjahr“ erleichtern den Start. Und wenn alles gut geht, kann schon bald gesät, geharkt, gejätet und natürlich geerntet werden. Das „5 am Tag Beet“-Projekt eignet sich übrigens auch für Kindergärten und Familien.
Schade, dass nun erst mal der Winter vor der Tür steht. Aber zum Einlesen ist es nie zu spät bzw. früh und einige der Tipps, beispielsweise zum Anbau von Radieschen, lassen sich auch unter kälteren Bedingungen umsetzen. In diesem Sinne: Ab ins eigene Grün!




