
Die Feige ist eine der ältesten Nahrungs- und Nutzpflanzen der Menschheit, sie wurde schon in der Kreidezeit verzehrt. Die tropfenförmigen Früchte haben ein hellrosa Fruchtfleisch mit roten Samenkernen und blaßoliv- bis purpurfarbener Haut. Aus botanischer Sicht handelt es sich bei der Feige nicht um eine Frucht, sondern um einen Blütenstand, da die eigentlichen Früchte die kleinen Nüsschen sind.
Feigen steigern die Aufmerksamkeit und verbessern die Verdauung. Zudem sättigen frische Früchte gut, ohne dabei viele Kalorien zu liefern. –> Inhaltsstoffe

Einkauf
Beim Kauf der Feigen sollte auf eine unbeschädigte Schale geachtet werden. Auch bei Trockenfeigen lohnt es sich, beim Einkauf aufmerksam zu sein: Wenn diese mehlige Schalenbeläge haben und sauer riechen, sind sie in der Regel überlagert.
Lagerung
Das frische Obst ist sehr empfindlich, weshalb es besser ist, die Früchte vor dem Verzehr im Kühlschrank und nur kurzzeitig aufzubewahren. Getrocknete Feigen werden idealerweise trocken und kühl gelagert.
In der Küche
Die Schale der Feigen ist essbar. Aus Feigen können Kompott, Konfitüre und leckere Vor- oder Nachspeisen zubereitet werden. Wenn die Trockenfrüchte vor dem Verzehr aufgeschnitten werden, lässt sich gut prüfen, ob das Obst durch giftige Pilze befallen ist. Eine Schwarzfärbung deutet auf die Pilzgifte Aflatoxine hin, welche erbgutschädigend wirken können. Entsorgen Sie schwärzlich verfärbte Trockenfeigen daher lieber.
Informationen zu der Serie „STAR der Woche“
Quellen:
- amazon(3866472013, [Bendel L: Das große Lexikon der Früchte und Gemüse. Herkunft, Inhaltsstoffe, Zubereitung, Wirkung. Anaconda, Köln, 2008])
- amazon(3800159287, [Lehari G: Exotische Früchte. Obst, Gemüse, Nüsse. Ulmer, 2009])




