Warenkunde
Holunder – belebende Beeren
In Dänemark und Österreich wird der meist wild wachsende Holunder sogar kultiviert. Schon seit Antike gelten Beeren, Blüten, Rinde und Wurzeln des Geißblattgewächses als Nahrungs- bzw. Heilmittel. Wenn die Blüten am Johannistag (24. Juni) geerntet werden, sagt man ihnen in Pfannenkuchenteig ausgebacken und gleich verzehrt eine besonders heilkräftige Wirkung nach. [weiter lesen]
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Pastinake – beliebtes Wurzelgemüse
Die Pastinake war bis Mitte des 18. Jahrhunderts ein wichtiges Grundnahrungsmittel in der europäischen Küche, wurde dann aber von der Kartoffel verdrängt. In vielen Ländern ist die Wurzel ein beliebtes Wintergemüse, Amerikaner schätzen sie als das klassische Weihnachtsgemüse. Erst nach dem ersten Frost entfalten Pastinaken ihr süßlich-nussiges und Karotten-ähnliches Aroma. [weiter lesen]
Warenkunde
Trauben – süßer Gefäßschutz
Ein beliebtes Erzeugnis, das sich aus Trauben produzieren lässt, ist der Wein. Wein hat als Getränk eine lange Geschichte. Bereits die Sumerer stellten Wein her, dann übernahmen die Phönizier diese Tradition, später die Griechen, Römer und Spanier. Weinbeeren können länglich oder rund, grün, bernsteinfarben, blaurot oder schwarzblau sein und Kerne enthalten oder nicht. [weiter lesen]
Warenkunde
Kürbis – Rundum-Talent in der Küche
Indianer kultivierten Kürbisse schon vor Jahrtausenden. Mit Kolumbus siedelten sie auch nach Europa über. Der Kürbis liefert weltweit die größten Früchte. Der bisher weltgrößte Kürbis "Atlantic Giant" wurde in den USA gezogen und wog 606,7 kg. [weiter lesen]
Warenkunde
Eisbergsalat – robuster Wasserspender
Der Eisberg-Salat ist eine alte Salatvarietät, die ursprünglich in der Gegend um Neapel gezüchtet wurde. In Amerika erst hat diese Sorte größere Bedeutung und ihren heutigen Namen erhalten. Beim Bahntransport von Kalifornien zur Ostküste - damals existierten noch keine gekühlten Transportmittel - häufte man Eisblöcke über die Ladung um sie vor dem Verderben zu schützen. [weiter lesen]
Warenkunde
Quitte – zitroniger Baumwollapfel
Der kleinkronige Quittenbaum wurde bereits von den Römern in ihren nördlichen Provinzen angepflanzt. Wegen ihres leichten Flaums und ihrer Ähnlichkeit zu Äpfeln wurde die Quitte auch als Baumwollapfel bezeichnet. Die Pflanze ist winterhart und verträgt Temperaturen bis zu -20° C. [weiter lesen]
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Rosenkohl – kleines Wintergemüse
Rosenkohl entstand in Brüssel aus einer Weiterzüchtung des Meerskohls vor ca. 200 Jahren. Fremdländischer Rosenkohl wird im Gegensatz zu einheimischem meist nicht handgepflückt. Rosenkohl wächst traubenartig an einem hohen Pflanzenstängel heran. Die walnussgroßen Schösslinge ähneln Rosen, da die Blätter ähnlich angeordnet sind. [weiter lesen]
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Mais – amerikanische Getreideart
Mais ging vermutlich aus einer südamerikanischen Grasart hervor. Er ist die einzige aus Amerika stammende Getreideart und bereicherte bereits den Speiseplan von Inkas und Azteken. "Entdeckt" und nach Europa verschifft wurde der Mais von Kolumbus. Mais schmeckt angenehm zart und süßlich. [weiter lesen]
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Granatapfel – fruchtiger Durstlöscher
Der Granatapfel symbolisiert in vielen Kulturen Liebe und Fruchtbarkeit. So steht "granatum" auch für Samenreichtum. Die rote Lederhaut der orangengroßen Frucht kann bei vollreifen Exemplaren leicht eingerissen wirken, verschließt das Innere der Frucht jedoch völlig luftdicht. Das Fruchtfleisch enthält eine Vielzahl rosa-roter Kerne. [weiter lesen]
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Chicoree – Brüsseler Zufallsentdeckung
Wahrscheinlich entdeckte Herr Brézier im Jahr 1845 durch Zufall den Chicoree. Er war Chefgärtner des Botanischen Gartens in Brüssel und beobachtete, dass in einem dunklen Keller gelagerte Zichorienwurzeln zu treiben begannen. Der wagemutige Chefgärtner kostete die Schösslinge und war überrascht von dem angenehmen Geschmack. [weiter lesen]



