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Warenkunde

Eisbergsalat – robuster Wasserspender

Der Eisberg-Salat  ist eine alte Salatvarietät, die ursprünglich in der Gegend um Neapel gezüchtet wurde. In Amerika erst hat diese Sorte größere Bedeutung und ihren heutigen Namen erhalten. Beim Bahntransport von Kalifornien zur Ostküste - damals existierten noch keine gekühlten Transportmittel - häufte man Eisblöcke über die Ladung um sie vor dem Verderben zu schützen. [weiter lesen]

Quitte – zitroniger Baumwollapfel

Der kleinkronige Quittenbaum wurde bereits von den Römern in ihren nördlichen Provinzen angepflanzt. Wegen ihres leichten Flaums und ihrer Ähnlichkeit zu Äpfeln wurde die Quitte auch als Baumwollapfel bezeichnet. Die Pflanze ist winterhart und verträgt Temperaturen bis zu -20° C. [weiter lesen]

Rosenkohl – kleines Wintergemüse

Rosenkohl entstand in Brüssel aus einer Weiterzüchtung des Meerskohls vor ca. 200 Jahren. Fremdländischer Rosenkohl wird im Gegensatz zu einheimischem meist nicht handgepflückt. Rosenkohl wächst traubenartig an einem hohen Pflanzenstängel heran. Die walnussgroßen Schösslinge ähneln Rosen, da die Blätter ähnlich angeordnet sind. [weiter lesen]

Mais – amerikanische Getreideart

Mais ging vermutlich aus einer südamerikanischen Grasart hervor. Er ist die einzige aus Amerika stammende Getreideart und bereicherte bereits den Speiseplan von Inkas und Azteken. "Entdeckt" und nach Europa verschifft wurde der Mais von Kolumbus. Mais schmeckt angenehm zart und süßlich. [weiter lesen]

Granatapfel – fruchtiger Durstlöscher

Der Granatapfel symbolisiert in vielen Kulturen Liebe und Fruchtbarkeit. So steht "granatum" auch für Samenreichtum. Die rote Lederhaut der orangengroßen Frucht kann bei vollreifen Exemplaren leicht eingerissen wirken, verschließt das Innere der Frucht jedoch völlig luftdicht. Das Fruchtfleisch enthält eine Vielzahl rosa-roter Kerne. [weiter lesen]

Chicoree – Brüsseler Zufallsentdeckung

Wahrscheinlich entdeckte Herr Brézier im Jahr 1845 durch Zufall den Chicoree. Er war Chefgärtner des Botanischen Gartens in Brüssel und beobachtete, dass in einem dunklen Keller gelagerte Zichorienwurzeln zu treiben begannen. Der wagemutige Chefgärtner kostete die Schösslinge und war überrascht von dem angenehmen Geschmack. [weiter lesen]

Mangold – erdiger Sommerspinat

Mangold war schon bei den alten Griechen, Babyloniern und Ägyptern ein begehrtes Gemüse. Seit dem Mittelalter wird der Sommerspinat auch hierzulande geschätzt. Neben dem Blattmangold gibt es auch den Stielmangold der durch spezielle Anbaumethoden erhalten wird. Das Aroma des Mangolds ist kräftig, erdig und spinatähnlich. [weiter lesen]

Artischocke – orientalische Speisedistel

Die Artischocke stammt wahrscheinlich aus dem vorderen Orient. Die Blütenköpfe wurden bereits von den alten Ägyptern als Heilmittel eingesetzt. Aber auch im frühen Mittelalter hat man die händisch zu erntende Speisedistel als Arzneipflanze geschätzt. Der essbare Anteil dieser "Königin der Gemüse" beträgt gerade mal 20 %. [weiter lesen]

Fenchel – Doldenblütler mit medizinischer Tradition

Bereits Hippokrates, Plinius und Hildegard von Bingen rieten aus medizinischer Sicht zum Verzehr von Fenchel. Die geförderte Verdauung und die verbesserte Bildung von Muttermilch durch den Genuss eines Teeaufgusses aus Fenchelsamen werden auch heute noch geschätzt. In Italien ist es üblich, den Doldenblütler mit dem dill-anisartigem Aroma als Nachspeise zu verzehren... [weiter lesen]

Esskastanie – Geschenk der Römer

Laut einer Sage aus dem Altertum wollte Jupiter die Nymphe Nea verführen, welche sich daraufhin in den Selbstmord stürzte. Der reuemütige Gott verwandelte die sterblichen Hüllen der Nymphe in einen  anmutigen Baum, der den Namen Casta Nea - die keusche Nea - trug. Karl der Groß ließ erstmals Kastanien anpflanzen, nachdem sie mit den Römern nach Germanien gelangt waren. [weiter lesen]
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