
Der kleinkronige Quittenbaum wurde bereits von den Römern in ihren nördlichen Provinzen angepflanzt. Wegen ihres leichten Flaums und ihrer Ähnlichkeit zu Äpfeln wurde die Quitte auch als Baumwollapfel bezeichnet. Die Pflanze ist winterhart und verträgt Temperaturen bis zu – 20° C.
Das Fruchtfleisch erreicht nach dem ersten Frost seinen geschmacklichen Höhepunkt und birgt bis zu 16 rotbraune Samen. Reife Quitten riechen angenehm zitronig und lindern Rachenentzündungen. Kompott aus Quitten hilft bei Magen- und Leberleiden und ein Extrakt der Früchte scheint die Symptome von Typ-I-Allergien zu schwächen. –> Inhaltsstoffe

In der Küche
Quitten können zu Gelee, Saft, Kompott, Konfitüre, Kuchen und Süßspeisen verarbeitet werden. Quitten-Gelee lässt sich dank des hohen Pektingehalts der Früchte sogar ohne Gelierhilfe herstellen.
Informationen zu der Serie „STAR der Woche“
Quellen:
- amazon(3866472013, [Bendel L: Das große Lexikon der Früchte und Gemüse. Herkunft, Inhaltsstoffe, Zubereitung, Wirkung. Anaconda, Köln, 2008])
- amazon(3931387291, [Dandekar C: Wissen was wir essen. Unsere Pflanzen als Heilmittel. Obst und Beeren, Gemüse, Nüsse und Samen, Gewürze. Media-Tec GmbH, Baden-Baden, 2009])
- Shinomiya F, Hamauzu Y, Kawahara T: Anti-allergic effect of a hot-water extract of quince (Cydonia oblonga). BIOSCI BIOTECHNOL BIOCHEM 2009;73(8):1773-8




