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Warenkunde

Mangold – erdiger Sommerspinat

Mangold war schon bei den alten Griechen, Babyloniern und Ägyptern ein begehrtes Gemüse. Seit dem Mittelalter wird der Sommerspinat auch hierzulande geschätzt. Neben dem Blattmangold gibt es auch den Stielmangold der durch spezielle Anbaumethoden erhalten wird. Das Aroma des Mangolds ist kräftig, erdig und spinatähnlich. [weiter lesen]

Artischocke – orientalische Speisedistel

Die Artischocke stammt wahrscheinlich aus dem vorderen Orient. Die Blütenköpfe wurden bereits von den alten Ägyptern als Heilmittel eingesetzt. Aber auch im frühen Mittelalter hat man die händisch zu erntende Speisedistel als Arzneipflanze geschätzt. Der essbare Anteil dieser "Königin der Gemüse" beträgt gerade mal 20 %. [weiter lesen]

Fenchel – Doldenblütler mit medizinischer Tradition

Bereits Hippokrates, Plinius und Hildegard von Bingen rieten aus medizinischer Sicht zum Verzehr von Fenchel. Die geförderte Verdauung und die verbesserte Bildung von Muttermilch durch den Genuss eines Teeaufgusses aus Fenchelsamen werden auch heute noch geschätzt. In Italien ist es üblich, den Doldenblütler mit dem dill-anisartigem Aroma als Nachspeise zu verzehren... [weiter lesen]

Esskastanie – Geschenk der Römer

Laut einer Sage aus dem Altertum wollte Jupiter die Nymphe Nea verführen, welche sich daraufhin in den Selbstmord stürzte. Der reuemütige Gott verwandelte die sterblichen Hüllen der Nymphe in einen  anmutigen Baum, der den Namen Casta Nea - die keusche Nea - trug. Karl der Groß ließ erstmals Kastanien anpflanzen, nachdem sie mit den Römern nach Germanien gelangt waren. [weiter lesen]

Pfirsich – Persische Frucht

Da die Frucht aus Persien nach Europa gebracht wurde, bezeichneten die alten Römer und Griechen sie als "Persische Frucht". Das Rosengewächs verträgt späten Frost nicht und wird deshalb vorzugsweise in klimatisch begünstigten Gebieten angebaut. Aus Italien - dem Pfirsich-Garten Europas - stammt der überwiegende Teil der deutschen Pfirsichimporte. [weiter lesen]

Melone – wasserreiche Erfrischung

Gleichgültig ob Wasser- oder Zuckermelonen, beide gehören, wie auch die Gurke, zu den Kürbisgewächsen. Wassermelonen stammen direkt vom Kürbis ab, Zuckermelonen sind eng mit der Gurke verwandt. Weitere Unterschiede liegen darin, dass Zuckermelonen einen deutlich höheren Vitamin- und Mineralstoffgehalt als Wassermelonen haben und ihre Kerne gesammelt im Fruchtinneren bergen. [weiter lesen]

Aubergine – frostempfindliche Eierfrucht

Die Aubergine stammt aus Asien, war ursprünglich eher klein und hatte eine gelbe oder weiße Schale. Wegen der Ähnlichkeit mit einem Ei wurde sie auch "Eierfrucht" genannt. Das frostempfindliche Nachtschattengewächs ist mit Kartoffeln, Tomaten und Paprika verwandt. [weiter lesen]

Pflaume – gut für die Verdauung

Die "Urpflaume" ging wahrscheinlich aus einer Kreuzung von Kirschpflaume und Schlehe hervor. Das Obst kam im zweiten Jahrhundert v. Chr. mit Seefahrern in den Mittelmeerraum. Die Pflaume ist verwandt mit Mirabellen, Renekloden und Zwetschgen. Werden die kugeligen, bläulich-violetten Steinfrüchte an der Bauchnaht gehälftelt so trifft man auf die flache Seite des Kerns. [weiter lesen]

Milch – der kleine Unterschied

Nahezu unbemerkt hat sich eine neue Milchvariante in das Kühlregal von Lebensmittelmärkten eingeschlichen und die traditionell hergestellte Frischmilch immer weiter zurückgedrängt: die "ESL"-Milch. Inzwischen enthalten fast zwei von drei Fischmilchpackungen in unseren Einkaufskörben ESL-Milch. [weiter lesen]

Feige – tropfenförmige Konzentrationshilfe

Die Feige ist eine der ältesten Nahrungs- und Nutzpflanzen der Menschheit, sie wurde schon in der Kreidezeit verzehrt. Die tropfenförmigen Früchte haben ein hellrosa Fruchtfleisch mit roten Samenkernen und blaßoliv- bis purpurfarbener Haut. Aus botanischer Sicht handelt es sich bei der Feige nicht um eine Frucht, sondern um einen Blütenstand... [weiter lesen]
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