Geheimtipp für Ausdauersportler

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Für die Regeneration von Muskeln sind keine Nahrungsergänzungsmittel notwendig. Wissenschaftler der Sporthochschule in Köln raten gesundheitsorientierten Breitensportlern stattdessen nach dem Sport öfter zum Käsebrot zu greifen.

Käsplatte mit Trauben
© Didriks

Wie aus neuesten trainingswissenschaftlichen Studien hervorgeht, stimuliert die gemein-same Aufnahme von Kohlenhydrat- und Proteindrinks nach dem Ausdauersport die Muskelerholung bei leistungsorientierten Athleten. Der Breitensportler, bei dem anstelle von Leistungszielen der Gesundheitsgedanke im Vordergrund steht, stellt sich nun womöglich Fragen wie: „Ist es auch für mich sinnvoll, meine Muskelregeneration gezielt zu unterstützen? Muss ich hierfür in (zumeist teure) Nahrungsergänzungsmittel für Sportler investieren oder gibt es Alternativen aus dem normalen Lebensmittelangebot?

Antworten auf diese Frage gibt eine neue Studie der Deutschen Sporthochschule in Köln, die im Auftrag einer Käserei durchgeführt wurde. Unter der Leitung von Prof. Dr. Patrick Diel wurde an nicht spezifisch trainierten Studenten der Sporthochschule untersucht, ob sich die in den bisherigen Studien erzielte Muskelregeneration und der Schutz vor Folgeschäden an Muskeln auch durch natürliche Lebensmitteln erzielen lassen, und ob auch weniger intensiv trainierte Sportler von einer Ernährungsumstellung profitieren.

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Über mehrere Monate hinweg legten die durchweg männlichen Probanden eine Laufstrecke von 10 Kilometern zurück, wobei verschiedene ausdauerrelevante Werte untersucht und festgehalten wurden. Jeder Proband durchlief drei verschiedene Durchgänge: Einmal wurde ohne Einnahme von Nahrungsmitteln nach dem Lauf getestet, einmal nachdem die Probanden vier Scheiben Weißbrot als Kohlenhydratquelle gegessen hatten und einmal nach dem Verzehr von zwei Scheiben Weißbrot und 30 Gramm proteinreichem Sauermilchkäse.

Durch die Messung der Kreatinkinasekonzentration (CK) konnten die Wissenschaftler das Ausmaß der Muskelschädigung infolge des Laufs quantifizieren und objektivieren. Sie stellten fest, dass der Wert und damit auch die Muskelschädigung tendenziell am geringsten war, wenn nach dem Lauf Sauermilchkäsebrote verzehrt wurden. Am ungünstigsten waren die Werte, wenn nach dem Lauf nichts gegessen wurde. Demnach kann die Muskelregeneration auch mit „normalen“ Lebensmitteln unterstützt werden. Sauermilchkäsebrote stehen dabei wahrscheinlich nur exemplarisch für viele andere Kombinationsmöglichkeiten von kohlenhydrat- und eiweißreichen Lebensmitteln. Dementsprechend beschränkt sich das Fazit von Diel zur Bedeutung der Studie für Breitensportler nicht nur auf die untersuchten Lebensmittel: „Unsere Daten bestätigen Daten aus der Literatur, zeigen jedoch darüber hinaus, dass die Zufuhr von Kohlenhydraten und Eiweiß mit der normalen Nahrung erfolgen kann, und keine spezifischen Supplemente oder Nahrungsergänzungsmittel nötig sind.

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