
Die Papaya ist die Frucht eines Feigengewäches, das ein warmes Klima braucht. Die „Melone der Tropen“ gelangte mit spanischen Seefahrern aus Südamerika in andere Teile der Welt.
Bis zu acht Kilogramm schwer können die Früchte werden – in Europa werden jedoch meist Papayas mit einem Höchstgewicht von einem Kilogramm gehandelt.
Eine gelb-, grün- oder auch orangefarbene Schale umschließt das lachsfarbene Fruchtfleisch, das zahlreiche Kernchen beherbergt, die schwarzem Kaviar zum Verwechseln ähnlich sehen. Reife Früchte duften nach Aprikosen, sind saftig und schmecken wie eine Mischung aus Birnen, Himbeeren, Melonen und Waldmeister. Papayas regen die Verdauung an und sind extrem säure- und kalorienarm. –> Inhaltsstoffe

Einkauf
Bei Reife geben die Früchte auf Fingerdruck nach und entwickeln braune Flecken.
Lagerung:
Bei 10 °C sind Papayas vier Wochen bevorratbar.
In der Küche
Papayas können roh zu Speiseeis, Fruchtsalaten und Süßspeisen verwendet werden. Das Enzym Papain verhindert das Gelieren von Speisen. Nützlich hingegen ist die Wirkung des Papaya-Enzyms, wenn es darum geht, Fleisch weich zu machen. Dazu sollte man eine unreife Papaya mit dem zähen Fleisch mitkochen.
Informationen zu der Serie „STAR der Woche“
Quelle:
amazon(3866472013, [Bendel L: Das große Lexikon der Früchte und Gemüse. Herkunft, Inhaltsstoffe, Zubereitung, Wirkung. Anaconda, Köln, 2008])




