Schweinebraten ist das Leibgericht der Deutschen

Weitere Beiträge

Schweinebraten mit Klößen
"Speisekarte Deutschland": das Siegergericht

Von September bis Dezember letzten Jahres wählten die Deutschen mit reger Teilnahme (rund 250 000) ihr Lieblingsgericht unter den regional hervorgebrachten Klassikern aus. Aus der Vielzahl der Möglichkeiten schafften es sechzehn Vorschläge – einer je Land – in die Vorrunde. Schlussendlich gewonnen hat… der bayrische Schweinebraten. „Speisekarte Deutschland“ hieß der kulinarische Wettbewerb, initiiert von ARD Buffet und dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) mit Unterstützung der dritten Programme der ARD.

 

Ergebnis des Länderwettbewerbs

Platz Bundesland Gericht Energie*
1 Bayern Schweinebraten mit Knödel 517 kcal
2 Baden-Württemberg Zwiebelrostbraten 525 kcal
3 Thüringen Thüringer Klöße mit Rouladen 722 kcal
4 Nordrhein-Westfalen Rheinischer Sauerbraten 708 kcal
5 Brandenburg Kohlroulade mit Kartoffeln 541 kcal
6 Niedersachsen Spargel mit Butter und Schinken 413 kcal
7 Berlin Königsberger Klopse 844 kcal
8 Rheinland-Pfalz Entenbraten mit Rotkraut und Kastanien 1380 kcal
9 Schleswig-Holstein Matjes nach Hausfrauenart 599 kcal
10 Mecklenburg-Vorpommern Pommerscher Gänsebraten 1280 kcal
11 Hessen Grüne Sauce mit Tafelspitz 617 kcal
12 Sachsen Vogtländischer Sauerbraten 616 kcal
13 Sachsen-Anhalt Harzer Bachforelle 350 kcal
14 Bremen Kohl und Pinkel 802 kcal
15 Hamburg Labskaus mit Spiegelei 893 kcal
16 Saarland Dibbelabbes 447 kcal

*(berechnet nach ARD, vgl. Rezept)

 

Gemüsekorb
Bei Lieblingsspeisen sollte Gemüse nicht fehlen.

Die eingebrachten Speisen haben zwar zweifellos alle einen hohen kulturellen Stellenwert, sind allerdings aus ernährungsphysiologischer Sicht überwiegend wenig ausgewogen. Meist werden große Portionen Fleisch durch kalorienhaltige Saucen ergänzt. Immerhin gibt es auch dreimal ein Gericht mit Fisch, jedoch nur drei Gerichte, bei denen Gemüse eine bedeutsame Komponente ist – die Kohlrouladen mal außen vor gelassen. Gemüse wird insgesamt eher wenig aufgetischt, wenn überhaupt. Und als fast vegetarisch kann höchstens der saarländische Dippelabbes durchgehen.

Nun werden Lieblingsgerichte natürlich nicht ständig kredenzt. Und ab und zu ein Stück Kulturgut zu genießen, soll niemandem verwehrt sein. Ernährungsphysiologisch aufwerten können Sie die traditionellen Gerichte, indem Sie dafür eher magere Fleischstücke verwenden, eine kleinere Fleischportion wählen und dazu auf jeden Fall Gemüse evtl. auch zusätzlich noch einen Salat servieren. Eine Suppe auf Gemüsebasis als Vorspeise bietet ebenfalls eine sinnvolle Ergänzung.

Quellen:

- Advertisement -spot_img
- Advertisement -spot_img

Andere lesen gerade…

- Advertisement -spot_img

More Recipes Like This

- Advertisement -spot_img
Datenschutz-Übersicht
DEBInet Logo

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen und Einstellungen beizubehalten, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, dass hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für Sie am interessantesten und nützlichsten sind.

Necessary

Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir Ihre Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.