Trendreport 2022: Die 10 wichtigsten Ernährungstrends 2022

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Das Netzwerk für Ernährung NUTRITION HUB und das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) haben erstmals gemeinsam über 100 angesehene Ernährungsexperten zu ihren Ernährungstrends für 2022 befragt. Hinsichtlich der wichtigsten Themen zeigten die Experten große Einigkeit.

Die 10 wichtigsten Ernährungstrends 2022 © NUTRITION HUB

Das Netzwerk NUTRITION HUB ist nach eigenen Angaben Deutschlands größtes Netzwerk für Ernährungsexpertinnen und -experten. Die Gründerin Dr. Simone K. Frey und ihre Mitstreiter haben sich zum Ziel gesetzt, Vertreter aus Wissenschaft, Entscheider aus der Industrie und Mitglieder der Start-up-Szene zusammenzubringen, um gemeinsam die Zukunft der Ernährung zu gestalten. Das Netzwerk erreicht über 20.000 Berufstätige im Ernährungsbereich.

Der diesjährige Trendreport ist der dritte Bericht dieser Art, den NUTRITION HUB erstellt hat. Erstmals beteiligte sich das BZfE an dessen Anfertigung. Anders als bei anderen Umfragen kommen ausschließlich Fachleute mit zum Teil jahrzehntelanger Erfahrung im Ernährungssektor zu Wort. „Influencer in den Bereichen Ernährung und Gesundheit erreichen viele Millionen Follower. Deshalb ist für uns die Sache klar: Unsere Profis in Sachen Ernährung müssen zu Wort kommen“, legt Dr. Simone Frey dar.

Im Oktober und November 2021 beantworteten 107 namhafte Ernährungsexperten aus den unterschiedlichsten Bereichen des Ernährungssektors einen Onlinefragebogen. Im Mittelpunkt des Interesses standen Entwicklungen im Ernährungssektor, welche die Experten im Rahmen ihrer alltäglichen Arbeit wahrgenommen haben. Dr. Margareta Büning-Fesel, Leiterin des BZfE erläutert: „In unserem Report setzen wir auf ‚Expert Listening‘ statt ‚Social Listening‘. Was beobachten die Fachleute? Welche Schwerpunkte identifizieren sie? Welche Handlungsoptionen zeigen sie mit dem Blick Richtung Zukunft auf?“

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Nach Ansicht der Experten ist eine klimafreundliche und nachhaltige Ernährung DER Ernährungstrend nicht nur für 2022, sondern für die gesamte Dekade. 71 Prozent der Befragten, also mehr als zwei Drittel, teilen diese Auffassung. Dieser Trend mache sich in verschiedenen Bereichen bemerkbar: der zunehmenden Anzahl von Forschungsprojekten und wissenschaftlicher Publikationen, der steigenden Bedeutung von Regionalität und Nachhaltigkeit bei Ernährungsentscheidungen sowie einem Umdenken in der Gemeinschaftsverpflegung.

Knapp die Hälfte der Befragten (49 Prozent) beobachten ein vermehrtes Interesse für vegane und pflanzenbasierte Ernährung. Diesem Trend haben sich auch viele Verantwortliche in Groß- und Schulküchen sowie Mensen angeschlossen, sodass mehr pflanzenbasierte Gerichte auf dem Speiseplan stehen.

Platz drei der wichtigsten Ernährungstrends 2022 erreicht die digitale Ernährungsberatung in Therapie und Prävention. Annähernd jeder dritte Ernährungsexperte (30 Prozent) berichtet vom Vormarsch digitaler Angebote. Insbesondere aufgrund der Corona-Pandemie seien die Menschen aufgeschlossener gegenüber digitalen Lösungen. Viele Ernährungsfachkräfte lassen sich bei ihrer Arbeit durch Apps unterstützen, beispielsweise um Nährwertprofile zu erfassen oder das Erlernen neuer Verhaltensweisen zu unterstützen.

Neben diesen Top 3 Trends berichten die Experten von weiteren erfreulichen Entwicklungen, etwa dem Boom von gesundem Essen-to-go und einem verstärkten Bewusstsein der Menschen für gesunde Ernährung und Lebensmittel. Mit Sorge sehen sie dagegen die zunehmende Anzahl von Menschen, die durch Ernährungsmythen und falsche Informationen im Netz verunsichert werden.

Den ausführlichen Bericht mit alle zehn Ernährungstrends finden Sie hier.

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