Coca-Cola-Werbespot thematisiert Adipositas

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Der Softdrinkhersteller Coca Cola bezieht in einem zweiminütigem Werbespot Stellung zum Thema Adipositas. Der Spot des weltweit bedeutenden Getränkeherstellers wurde zur Hauptsendezeit im amerikanischen Fernsehen ausgestrahlt.

Das Problem sei den Zuschauern wohl bekannt, aber nicht unbedingt, was Coca Cola dagegen unternähme, sagt Diana Garza Ciarlante, eine Sprecherin der Coca Cola Company. „Wir erzählen Ihnen unsere Geschichte.“ Die in Atlanta ansässige Firma reagiere dadurch nicht etwa auf öffentlichen Druck, betont Ciarlante, sondern wolle an der Diskussion um ein aktuelles Thema teilhaben.
 

 

In dem Spot berichtet eine weibliche Stimme, dass „alle Kalorien zählen, egal woher sie kommen“ und dass zu viele Kalorien über Getränke und Lebensmittel dazu führen könnten, dass man zunimmt. Coca Cola mache Kalorienangaben auf der Vorderseite jedes Getränkes. In Schulen gäbe es seit einigen Jahren verstärkt Getränke mit wenigen Kalorien.

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Neben vielen kalorienfreien und kalorienarmen Varianten biete Coca Cola auch zunehmend kleine Größen für die beliebtesten Softdrinks an, sagt die Erzählerin. Ein weiterer Spot des Getränkekonzerns, der wenige Tage später ausgestrahlt wurde, zeigt, wie die „glücklichen 140 Kilokalorien“, die in einer Dose Coca Cola enthalten sind, verbrannt werden können.

Michael Jacobsen, verantwortlicher Direktor der Verbraucherschutzorganisation „Center for Science in the Public Interest“, meint, dass Coca Cola Augenwischerei betreibe. „Sie versuchen vorzuschützen, dass sie Teil der Lösung sind, nicht Teil des Problems. Wenn sie es ernst meinen würden, würde die Firma komplett damit aufhören, Getränke mit vollem Kaloriengehalt zu bewerben und diese (Getränke) teurer machen. Oder sie würden es aufgeben, sich Steuern auf Brausen zu widersetzen.“

In New York wird die Abgabe von Softdrinks in Größen, die einen halben Liter überschreiten, in öffentlichen Einrichtungen wie Sportstadien, aber auch in Restaurants ab März diesen Jahres verboten sein. In zwei Kalifornischen Städten lehnten die Wähler eine Abstimmung über Softdrink-Steuern ab.

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