Eier auspusten – aber richtig!

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So langsam wird es Zeit, Wohnung/Haus und Garten vor-österlich zu dekorieren. Ausgepustete und verzierte Eier schmücken schon seit vielen Jahren Ostersträuße, Türkränze und mehr. Wie Sie sich und Ihre Kinder/Enkelkinder/… beim Ausblasen und Verzieren der Eier vor Lebensmittelinfektionen schützen können, berichten wir in diesem Beitrag.

 © Martin Pettitt
© Martin Pettitt

Rohe Eier zählen ebenso wie rohes Geflügelfleisch zu den Lebensmitteln, die am häufigsten mit Salmonellen befallen sind. Erkranken Menschen an einer Salmonelleninfektion (Salmonellose) ist dies auf mangelnde Hygiene im eigenen Haushalt, Großküchen oder Industriebetrieben zurückzuführen. Typische Anzeichen einer Salmonellose ist Durchfall, der häufig von Erbrechen und Kopfschmerzen begleitet wird. Für Kinder, sowie ältere und kranke Menschen sind Salmonellosen besonders gefährlich und können sogar tödlich verlaufen.

Beim Basteln mit rohen Eiern sollten daher besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt:

  • Nur frische Eier auspusten!
  • Unbeschädigte Eier verwenden!
    Durch Risse können Keime in das Innere des Eis eindringen und sich dort vermehren.
  • Vor dem Auspusten Eier mit lauwarmem Wasser und Spülmittel abwaschen!
    Salmonellen können sich nicht nur im Inneren des Eis, sondern auch auf der Schale befinden, wodurch das Risiko einer Infektion ansteigt.
  • Beim Auspusten den direkten Kontakt zwischen Mund und Ei vermeiden!
    Eier mit einem dünnen Strohhalm, einer Einwegspritze mit möglichst dicker Kanüle oder einem Mini-Blasebalg (erhältlich in Drogerien oder Bastelgeschäften) auspusten.

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  • Arbeitsfläche reinigen!
    Verspritztes Eiweiß und Eigelb sofort mit Küchenpapier entfernen und die Arbeitsfläche gründlich reinigen.
  • Ausgepustete Eier gründlich reinigen!
    Eier mit lauwarmem Wasser und Spülmittel sorgfältig durchspülen und säubern, um rohe Eiweiß- und Eigelbreste zu entfernen.
  • Hände reinigen!
    Nach dem Auspusten und Basteln die Hände gründlich mit warmem Wasser und Seife waschen.

Das ausgepustete Eigelb und Eiweiß eignet sich gut für die Osterbäckerei. Zur Vermeidung einer Keimübertragung und -vermehrung sollte es in geschlossenen Behältern aufbewahrt, umgehend gekühlt (Kühlschrank, maximal 6°C) und möglichst schnell verwendet werden.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann auch Eier aus Kunststoff, Holz oder hartgekochte Eier verzieren, wobei letztere nach dem Kochen im Kühlschrank aufbewahrt werden und innerhalb von zwei Tagen verzehrt werden sollten.

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