82 Prozent achten auf eine gesunde Ernährung
Kinder und Jugendliche mögen am liebsten Fast Food? Ein Vorurteil, wie eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt. Fit und gesund wollen sie sein, viele von ihnen auch schlank – diese Ziele motivieren Kinder und Jugendliche, sich gesund zu ernähren. Schmecken sollte es trotzdem, meint eine knappe Mehrheit.

In einer Forsa-Umfrage ließ das Bundesverbraucherministerium 1006 Kinder und Jugendliche zum Thema Kochen befragen. Das Ergebnis zeigt: Acht- bis Achtzehnjährigen ist Kochen wichtig. Das Kochen „kompliziert“ oder gar „langweilig“ sei, glauben nur wenige Kinder und Jugendliche. Viele halten Kochen für „cool“ und die weitaus meisten äußerten, dass Kochen „interessant“ sei. Kochen lernen in der Schule? 70 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen fänden es gut, diese Fertigkeit im Unterricht zu erwerben.
Die meisten tun es bereits – besonders oft mit der Familie, gerade unter den über 14-Jährigen, aber auch viele allein oder mit Freunden. Dabei essen 82 Prozent der Kinder zu Hause am häufigsten frisch gekochte Mahlzeiten, bei zehn Prozent gibt es überwiegend belegte Brote und bei sechs Prozent dominieren aufgewärmte Fertiggerichte. Nur zwei Prozent gaben an, zu Hause am häufigsten Fast Food zu essen.
Neue Rezept ausprobieren, Lebensmittel klein schneiden und das Abschmecken der Speisen mögen die Befragten am liebsten. Elektrische Geräte wie einen Mixer oder den Ofen zu bedienen, kommt ebenfalls gut an – vor allem bei Jungen. Das Einkaufen der Lebensmittel mag immerhin noch die Hälfte.
Quelle:
BMELV: Forsa-Umfrage: Kinder und Kochen. Publiziert am 1.10.2012




