Früh übt sich… Der aid infodienst hat ein Unterrichtsprojekt namens „Schülerwarentest“ entwickelt, in dem Schüler lernen, ihre eigenen Kaufmotive für Lebensmittel kritisch zu hinterfragen. Mithilfe des Schülerwarentests könnte die Verbraucherbildung an Schulen zukünftig gestärkt werden.

Zu Beginn jedes Schülerwarentests steht die Frage, welches Lebensmittel getestet werden soll. Das Schöne daran: Die Schüler können sich frei für ein Produkt ihrer Wahl entscheiden, denn die Methode des Schülerwarentests ist auf alle Lebensmittel anwendbar. Gemeinsam wird die Qualität des Produkts diskutiert. Ist das gewählte Produkt bio, fair, billig, gesund oder einfach nur „cool“? Die Schüler entscheiden, was sie überprüfen möchten und vergleichen ihr Produkt mit artgleichen Produkten anderer Hersteller. Während der Schülerwarentests lernen sie die verschiedenen Dimensionen der Lebensmittelqualität kennen und beginnen, Werbeaussagen und ihre eigenen Kaufmotive kritisch zu hinterfragen. „Das Schokomüsli schmeckt nur süß, aber nicht nach Schokolade – wurde da gemogelt?“ „Was macht eigentlich fit beim Energydrink?“ „Ist billiger Saft schlechter?“ Am Ende des Projekts wissen die Schüler, worauf sie beim Lebensmitteleinkauf achten sollten. Denn die Kriterien, die sie beispielhaft für ein Lebensmittel angewendet haben, gelten auch für andere Lebensmittel.
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Für Lehrkräfte hat der aid infodienst eine begleitende Broschüre entwickelt, die den Schülerwarentest mit Lebensmitteln Schritt für Schritt beschreibt. Sie enthält Arbeitshilfen, Tipps und Anregungen, wie sich die Methoden vereinfachen lassen. Deshalb eignet sich der Schülertest für Schüler aller Klassenstufen einschließlich Berufsschüler. Aufgrund des modularen Aufbaus kann das Thema schrittweise in 9 bis 18 Unterrichtsstunden (je nach vorhandener Zeit und gewünschter Intensität) erarbeitet werden.
Das Begleitmaterial zum Schülerwarentest können Sie hier bestellen.




